Weintrauben und Wappen der Stadt Ingelfingen
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Stadt Ingelfingen - Staatlich anerkannter Erholungsort - Innenhof vom Schwarzer Hof und Ortsansicht
Eine Stadt mit Tradition und Zukunft

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Weldingsfelden

Geschichtliches

Ansicht Weldingsfelden

Den Ursprung der Siedlung hat man in der Ausbauzeit des frühen Mittelalters zu suchen, die früheste urkundliche Erwähnung datiert nicht vor 1310 (Waeltingesvelden). Der Ortsname dürfte auf einen Personennamen zurückzuführen sein.

Um 1500 umfasste der Ort etwa 17 bäuerliche Anwesen. Mitte des 18. Jh. 25 Häuser und eine öde Hofstatt. Der östlich des Dorfes gelegene Weiler Eschenhof gehörte ebenfalls ganz dem Kloster Schöntal. Es soll auch einmal "Untereschach" und ein "Obereschach" vor der Mitte des 16. Jh. gegeben haben.

An die ebenfalls vergangene Siedlung Velenweiler (1304) erinnert noch heute ein Flurname zwischen Weldingsfelden und Stachenhausen. Diesen namen trägt heute das dortige Gewerbegebiet.

Am Ende des 17. Jh. hatte Weldingsfelden etwa hundert bis 120 Einwohner; im Lauf des folgenden Jahrhunderts dürfte die Bevölkerungszahl nur unwesentlich zugenommen haben. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche bestand 1696 zu rund drei Vierteln aus Ackerland und zu einem Viertel aus Wiesen- und Gartenland. In ganz bescheidenem Umfang wurde damals auch Weinbau betrieben.

Luftbild Weldingsfelden

Weldingsfelden gehörte zur Pfarrei Hohebach und wurde Mitte des 16. Jh. von den Grafen von Hohenlohe zusammen mit dieser der Reformation zugeführt.

Erst im Dreißigjährigen Krieg suchte Schöntal die Gegenreformation durchzusetzen, scheiterte aber schließlich an den Bestimmungen des Westfälischen Friedens. Die Einwohner waren im 18. Jh. überwiegend lutherisch, was häufig Konflikte zwischen Herrschaft und Gemeinde zur Folge hatte.

Aktuelle Hinweise

Die Kath. Kirche St. Bathlomäus von Weldingsfelden ist besonders schön, vor allem der Chorraum.
Der nahe gelegene Weldingsfelder See eignet sich zum Baden und für einen Ausflug am Wochenende.

255 Einwohner
564 ha Fläche

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