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Eberstal

Geschichtliches

Seinem Namen zu schließen, ist das um die Wende vom 11. zum 12. Jh. erstmals bezeugte Eberstal eine Siedlung der frühmittelalterlichen Ausbauzeit. Die Lage zu beiden Seiten des Sindelbachs führte wiederholt zu größeren Beeinträchtigungen durch Hochwasser, besonders 1748.

Mit der großen Schenkung der Edelfrau von (Kocher-)Stein gelangten um 1100 auch Güter in Eberstal an das Kloster Komburg. Im 13. Jh. gehörte der Ort zur Herrschaft Krautheim.

1365 kam er mit dieser über die Grafen von Eberstein an das Erzstift Mainz und 1802/03 an den Fürsten von Salm-Reifferscheidt-Bedburg; 1804 dann Württemberg.

Ortschaftsverwaltung Eberstal
Ortschaftsverwaltung Eberstal
Blick auf Eberstal
Blick auf Eberstal

Am Ende des 17. Jh. hatte Eberstal etwa 330 Einwohner. Im Laufe des 18. Jh. ging die Bevölkerungszahl um ein Viertel zurück (1775 ca. 240 Einwohner) und erreichte den alten Stand erst wieder im 19. Jahrhundert. Ihren Lebensunterhalt fanden die Eberstaler in Ackerbau und Viehzucht sowie in Wein- und Obstbau.

Im Mittelalter gehörte Eberstal kirchlich zu Marlach, seit 1475 zu Dörren- zimmern und schließlich seit 1604/05 infolge der Konfessionalisierung zur katholischen Pfarrei Sindeldorf.

Die älteste Kirche am Ort datiert aus dem 16. Jh. und war St. Leonhard geweiht. Der Patroziniumswechsel zum heiligen Rochus (vor 1738), den man in Pestzeiten anrief, könnte ursächlich mit dem großen Bevölkerungsverlust zu Beginn des 18. Jh. zusammenhängen.

Aktuelle Hinweise

In der Festhalle in Eberstal finden regelmäßig Veranstaltungen statt wie z.B. die Proben und Konzerte der Blaskapelle Eberstal. Sehenswert ist die Kath. Kirche St. Rochus, das Pfarrhaus, Rathaus und die bekannte hohle Eiche.

394 Einwohner
597 ha Fläche

Ortschaftsverwaltungen
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